#1

Star Trek Shuttleport one

in SF - Fan Fiction 18.04.2003 11:06
von Baka
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Shuttlepod one" (zu dt. "Allein") - WAS WIRKLICH GESCHAH, oder Szenen die uns enthalten wurden

[....]

Der Sauerstoff war nun beinahe zu Ende und die Flasche Kentucky Burbon war bis auf den letzen Tropfen leer, so daß dieser auch nicht mehr als geringfügiger Wärmespender zu gebrauchen war.

"Es - es - es war mir eine Ehre unter Ihnen zu dienen Commander!" sagte Malcolm mit zitternder Stimme. An seinen Haaren hingen schon ein paar Eiszapfen herunter. Commander Tucker reagierte nicht.

"Trip?" Malcolm versuchte zu ihm herüber zu blicken. Es fiel ihm schwer. Alles an seinem Körper schien fest gefroren zu sein.

Commander Tucker saß da und hatte die Augen geschlossen. War er tot? Noch hatten sie Sauerstoff.

"Trip?" fragte er erneut und begann ihn zu rütteln. Es half. Trip öffnete die Augen.

"Was, haben wir die Enterprise schon erreicht?"

"Nein, das nicht, aber". Weiter kam Malcolm nicht, denn in diesem Augenblick fing das provisorisch zusammengebaute Etwas, daß Sensoren sein sollten, heftig an zu brummen.

"Die Enterprise!" Trip war schnellen auf den Beinen, als Malcolm gucken konnte.

"Wir haben es geschafft." Malcolm schaffte es, zu lächeln. "Sie hatten die Explosion wohl doch gesehen." Jetzt stand auch Malcolm auf und begab sich neben Trip. Dieser allerdings machte kein so freudiges Gesicht. "Das ist nicht die Enterprise."

Malcoms Lächeln verschwand ebenfalls. "Was dann?"

"Keine Ahnung. Aber sehen Sie mal nach draußen. Sieht so etwa die Enterprise aus?"

Malcolm blickte aus dem Fenster, welches total zugefroren war. Ein Blick nach draußen zu werfen, war völlig unmöglich. Dennoch konnte er etwas sehen. Ein helles grünes Licht erfüllte den Weltraum vor ihnen. Es sah so aus, als würde es von einem schwarzen kleinen Punkt ausgehen.

"Was ist das?" fragte Malcolm.

"Ich habe keine Ahnung." gestand Trip. "So etwas habe ich noch nie zuvor gesehen."

"Ich hoffe nicht, daß es und feindlich gestimmt ist. Die Waffen funktionieren nämlich nicht mehr". Malcolm rieb sich die Arme, denn obwohl er voll auf dieses Etwas konzentriert war, hatte es hier drin nicht an Kälte abgenommen.

"Schön, haben wir hier drin wenigstens ne schöne Beleuchtung." sagte Trip und grinste. "Können wir unsere abschalten und noch mal fünf Minuten länger leben."

"Fünf Minuten könnten entscheidend sein." Malcolm hob seine Augenbrauen, worauf Trip sich zur Konsole begab, an der man die Elektrizität regeln konnte. "Auf weitere fünf Minuten". sagte er wie ein Trinkspruch und wollte gerade den Schalter betätigen, als das grüne Licht plötzlich im Inneren des Shuttles zu leuchten begann. Trip griff automatisch nach seinem Phaser.

"Was?" schrie Trip und kaum hatte er dieses simple Wörtchen ausgesprochen, verschwand das grüne Licht und mitten im Shuttleinneren standen zwei Personen.

"Das hier? Oh nein!" sagte eine der beiden. "Das ist nicht fair! Nicht drei Flaschen auf einem Bild !"

"Wer sind sie?" fragte Trip und hielt seinen Phaser auf sie gerichtet. Dabei musterte er die beiden Personen. Sie waren eindeutig humanoid und weiblich, wie er an ihren Kurven erkennen konnte. Die eine war völlig in schwarz gekleidet und hatte lange blonde Haare, die zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden waren. Eigentlich sah sie wie eine Erdenfrau aus, wenn da nicht eine Ausnahme wäre - sie hatte spitze Ohren wie die Vulkanier. Eine blonde Vulkanierin? Das war mehr als makaber.

"Stecken Sie das Ding weg, das kann uns eh nichts anhaben", sagte die andere mit einem beiläufigen Lächeln. Trip bemerkte, daß sie ihn auf eine Art anschaute, die irgendwie vertraut wirkte.

Trip versuchte sie unaufmerksam zu mustern. Sie sah unverkennbar wie ein Mensch aus. Keine spitzen Ohren oder sonstige Abwandlungen. Im Gegensatz zu der anderen Person trug sie handelsübliche Bluejeans mit leichtem Schlag, schwarze Stiefletten mit Absatz und eine weißes T-Shirt. Ihre dunkelblonden, leicht gelockten Haare waren fast schulterlang.

"Ich frage sie noch einmal, wer sind Sie?" Trip dachte nicht daran den Phaser runter zu nehmen.

"Nennen Sie mich einfach 'Hesaki'" sagte die Frau mit der weißen Bluse. "Und sie MrsLegolas." Sie lächelte Trip zu.

"Sind Sie Menschen?" fragte Malcolm. Er hatte sich bisher still verhalten.

"In gewisser Weise schon." sagte MrsLegolas. "Hesaki zumindest. Ich bin das, was man eine Halbelbe nennt."

"Ah ja." Malcolm hatte weder den Begriff Halbelbe noch Elbe nie zuvor gehört.

"Kommen Sie von der Erde?" Trip hatte sich einen Schritt näher an die Gestalten gewagt.

Hesaki nickte. "Ja. Dort lebe ich schon mein ganzes Leben."

"Wie kommen Sie dann hierher. Ich habe kein Schiff gesehen. Oder soll etwas dieses grüne Licht ihr Schiff sein?"

Hesaki lächelte. "Wir kommen hier auf eine Weise her, die kein Schiff der Sternenflotte noch sonst ein Raumschiff antreiben kann."

"Ich verstehe nicht." Trip hielt den Phaser fest in seiner Hand.

"Sie werden früh genug verstehen, Charles "Trip" Tucker III." sagte Hesaki.

"Woher kennen Sie meinen Namen?" Trip hatte seine Stimme erhoben und zielte mit seinem Phaser jetzt genau auf Hesaki. Er war bereit abzudrücken, wenn es sein mußte.

"Wir wissen vieles über Sie." MrsLegolas schaute zu Malcolm und lächelte ihn auf eine Art und Weise an, die Malcolm nicht behagte. "Nicht wahr Stinky?" "Woher?" sagte Malcolm. MrsLegolas lächelte weiter. "Oder wie war das mit dem vulkanischen Wort für 'innerer Frieden'?"

"Jetzt reichts. Aufhören." Malcolm griff nach seinem Phaser und schoß auf MrsLegolas. Der Strahl ging mitten durch sie durch, doch er tat ihr nicht das geringste.

"Wie kann das sein?" Malcolm schaute abwechselnd ungläubig auf seinen Phaser und auf MrsLegolas.

"Ich habe Ihnen doch gesagt, sie können uns mit Ihren Phasern nichts tun." Sagte Hesaki.

"Aber wie ist das möglich?" Waren sie vielleicht nur Projektionen? Seine Neugierde war zu groß, als daß er was anderes tun konnte. So trat Trio auf Hesaki zu, bis er direkt vor ihr stand. Sei war kleiner als er. Er konnte ihren warmen Atmen auf seinem Gesicht spüren und es war eine Wohltat. Offensichtlich schien ihr die Kälte hier drin nichts auszumachen. Trip hob seinen Arm und berührte damit zaghaft Hesaki an dem Oberarm.

Was hatte er erwarte? Das er durch sie durchgreifen konnte? Nichts dergleichen. Er spürte Muskel und Fleisch durch die Baumwolle. Sie war definitiv keine Projektion.

Hesaki schaute zu ihm hoch. Lächelte ihn an. "Sie brauchen keine Furcht vor uns zu haben. Wir wollen Ihnen nur helfen."

"Wir wissen, daß Sie angst haben zu streben und daß ihr Schiff, die Enterprise noch weit entfernt ist. Aber wir können Ihnen versichern, daß sie rechtzeitig eintreffen wird und sie beide retten." erklärte MrsLegolas.

"Woher wollen Sie das wissen?" Trips Ton war scharf.

"Wir wissen es einfach, aber mehr können und dürfen wir Ihnen nicht sagen. Haben Sie einfach vertrauen." sagte Hesaki sanft.

Etwas begann zu piepsen. "Der Sauerstoff." Trip schaute hektisch zu einer Anzeigetafel. "Er reicht noch für drei Stunden."

"Dann müssen wir aufbrechen." Sagte MrsLegolas bestimmt. "Es wird Zeit."

Hesaki nickte. Sie blickte zu Trip und schien über etwas nachzudenken.

"Hesaki!" sagte MrsLegolas beistimmt.

"Ich weiß, das es entspricht jetzt wirklich dem Klischee aber ich muß es tun. Ich will es tun. Ich kann gar nicht anders. Deswegen bin ich auch hier." Hesaki trat wieder näher an Trip heran, der sich aufgrund seines Ganges zur anzeige etwas von ihr entfernt hatte. Sie schaute ihm in die Augen und nahm seine Hände in die ihren. Dann schloß sie ihre Augen und küßte ihn sanft auf den Mund.

Trip wußte nicht, wie ihm geschah. Dieser Kuß war so völlig anders als alle vorherigen in seinem Leben. Gefühle, die nicht von dieser Welt zu sein schienen, durchströmten ihn und ob er wollte oder nicht, er erwiderte diesen absolut einmaligen Kuß, wohl wissend, daß er so etwas nie wieder erleben würde. Keine von Beiden kam das Kopfschütteln der beiden anderen mit.

"Vergiß mich nicht!" hauchte Hesaki mit einem Lächeln, als sie sich von Trip abwandte und zu MrsLegolas trat. "Ich werde dich auch nie vergessen." "Wie könnte ich." gestand Trip. Denn das war nach diesem Erlebnis völlig unmöglich. "Lebe wohl." sagte sie zu ihm. "Lebe wohl." entgegnet er ihr.

Sie trat so neben MrsLegolas, daß sie wieder in der gleichen Position standen, wie bei ihrer Ankunft.

"Warte!" Trip kam auf Hesaki zu und reichte ihr etwas. "Hier nimm das. Ist nichts besonderes". Hesaki nahm es und stellte fest, daß es ein Baseballcap war. Aber nicht irgendeines, sondern das, welches Trip getragen hatte. "Danke!" sagte Hesaki. "Ich hab leider nichts bei mir, was ich dir geben kann." Trip lächelte. "Nicht nötig, ich habe schon etwas bekommen." Dann trat er wieder ein Schritt von ihr zurück.

MrsLegolas blickte zu Malcolm. "Ach übrigens. MrTripper hat Ihnen die Story vom Pferd erzählt. In einer Atmosphäre ohne Sauerstoff können keine Haare und Nägeln mehr wachsen." Dann waren die beiden so schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen waren und mit Ihnen das grüne Licht.

[...]

Das Nächste, an das sich Trip erinnern konnte, war, wie er auf der Krankenstation der Enterprise erwachte. Sie hatten es tatsächlich geschafft, wie die Frauen vorhergesagt hatten.

Nachdem Dr Phlox ihm gesagt hatte, er könne die Krankenstation ruhigen Gewissen verlassen, begab sich Trip in sein Quartier. Trip beschloß, sich dort erst einmal zu entspannen und steuerte sein Bett an. Dort entdeckte er einen kleinen, weißen Zettel. Trip nahm ihn in die Hand, faltete ihn auf und las die handgeschriebenen Worte, die darauf standen: 'Die Phantasie ist wichtiger als das Wissen. Wissen ist beschränkt, Phantasie umspannt die Welt'. Albert Einstein.

Trip mußte den Zettel mehrmals lesen ehe er die Bedeutung der Worte verstand. Dann machte er sich auf den Weg zu Malcolm, um ihm das zu zeigen. Er mußte es erfahren.

"Und, das ist ein Zitat von Albert Einstein.?" Malcolm zuckte mit den Achseln.

"Malcolm, verstehen Sie den nicht. Das ist es, damit sind die Frauen zu uns gekommen. Mit Hilfe der Phantasie."

"Ja, sicher, wir haben beide die selbe Phantasie geträumt." Malcolm schüttelte den Kopf. Trip schaute Malcolm ernst an. "Und wer sagt, daß nicht wir die Ausgeburt der Phantasie eines anderen sind?"

Ende

Dieses War der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich

@Gohan Habe diese Fanfic rübergerettet! ^^


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